Kommen die Frecciarossa-Züge in die Schweiz? Diese neuen Direktzüge planen Trenitalia und die SBB für die nächsten Jahre (Abo)

Bald auch in der Schweiz? ETR1000-Züge von Trenitalia. Bild: Kyah117/Wikipedia/CC BY-SA 4.0

Auslandsreisen mit dem Zug werden immer beliebter. Die SBB wollen nun das Angebot mit Direktzügen vor allem in Richtung Italien ausbauen. So soll es bald nach Livorno und Rom gehen. In Deutschland kursieren sogar Ideen für eine Verbindung aus Zürich bis nach Kopenhagen. Doch es gibt noch mehrere Probleme.

von Stefan Ehrbar
8. Januar 2024

Florenz, Rom, Turin: Es sind Städte, die Italienreisende schon bald ohne Umsteigen mit dem Zug erreichen könnten. Denn die SBB und die italienische Bahn planen einen Ausbau der Verbindungen. «Wir diskutieren mit Trenitalia, ob wir künftig Direktzüge nach Florenz oder Turin anbieten könnten», sagte SBB-Chef Vincent Ducrot Anfang Dezember zu CH Media. «Die Nachfrage danach steigt stark.»


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In Bahnforen macht nun das Gerücht die Runde, wonach die italienische Bahn künftig zweimal täglich mit ihren Hochgeschwindigkeitszügen von Rom via Florenz nach Zürich fahren könnte. Im Gegenzug sollen die SBB mit ihren Giruno-Zügen tagsüber Verbindungen von Zürich in die piemontesische Hauptstadt Turin und nach Livorno an der toskanischen Küste anbieten.

Eine mit der Planung vertraute Person bestätigt entsprechende Gespräche. Definitiv sei noch nichts. Ein Problem ist etwa, dass die Frecciarossa-Züge von Trenitalia, die vom Hersteller ETR 1000 genannt werden, nicht in die Schweiz fahren können. Im November hat Trenitalia allerdings 30 neue Züge bestellt – und zwar solche, die auch hierzulande fahren können. Ab Frühling 2026 sollen die ersten Kompositionen geliefert werden. Die Züge wären derzeit nötig für eine solche Verbindung, denn mit ihren eigenen Giruno-Zügen können die SBB nicht bis Rom fahren. Diese sind nicht für die italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecken zugelassen.


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SBB-Sprecherin Sabrina Schellenberg sagt, die SBB und Trenitalia seien daran interessiert, ihre Kooperation weiterzuführen. Es gebe aber noch keine konkreten Pläne für Züge nach Rom, Livorno und Turin. «Direktverbindungen nach Rom mit Halten in Bologna und Florenz wären zweifelsohne sehr interessant», sagt sie.

Sie seien aber aufgrund der beschränkten Kapazität von Trassen für Personenzüge im Gotthard-Basistunnel und den hohen Kosten der bis zu 350 Kilometer pro Stunde schnellen ETR-1000-Züge, die diese Geschwindigkeit in der Schweiz gar nicht fahren könnten, «äusserst herausfordernd in der Realisierung».

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