Entsetzen über Ergebnisse des Cybertruck-Crashtest // Elektroautos legen weltweit zu // So baut Paris das Metro-Netz der Zukunft (Abo)

Eine Station des künftigen Grand Paris Express. Bild: Dietmar Feichtinger Architectes

Der «Cybertruck» von Tesla dürfte zur Gefahr auf der Strasse werden, zeigen erste Crashtests. Ausserdem im wöchentlichen Blick aufs Ausland mit Links zu spannenden Geschichten: Elektroautos legen weltweit allen Unkenrufen zum Trotz zu – und Paris baut sich mit dem «Grand Paris Express» die Metro der Zukunft.

von Stefan Ehrbar
8. Dezember 2023


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Entsetzen über Tesla-Crashtest

Vor einer Woche stellte Tesla-Chef Elon Musk in Austin das erste Fahrzeug seines Pick-Ups namens «Cybertruck» vor. In den sozialen Medien wird das Auto schon seit Monaten als – je nach Ausrichtung – unzerstörbarer Geniestreich oder nutzlose Hässlichkeit auf vier Rädern diskutiert.


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Wie das Portal spiegel.de diese Woche berichtet, schlagen Experten nun Alarm. Der Grund dafür ist ein von Tesla veröffentlichtes Video, das zeigt, wie ein Cybertruck-Modell in einem Crashtest abschneidet.

«Wenn sie einmal in Streit mit anderen Autos geraten, werden sie gewinnen», zitiert das Portal Musk (ein Video zur Veranstaltung gibt es auf Musks Kurznachrichtendienst X).

Tatsächlich scheine sich die Karosserie bei einem frontalen Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 35 Meilen pro Stunde (entspricht 56 Kilometern pro Stunde) kaum zu verformen, heisst es im Artikel. Nur die äusserste Frontpartie nehme etwas Schaden. Zudem biege sich die Motorhaube hoch, aber in einem einzigen Bogen statt wie sich üblich zusammenzuknautschen.


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Laut einem Beitrag des Autoexperten Edward Niedermeyer auf der Plattform Bluesky werde dadurch die Energie des Aufpralls nicht absorbiert, sondern grösstenteils erhalten und über den Karosserierahmen weitergegeben. Der Cybertruck werde deshalb «alles auf seinem Weg durchschneiden».

Wie es im Artikel weiter heisst, warnen Experten schon seit längerem davor, dass das Design des Cybertrucks die Strassen gefährlicher machen wird. Kritiker monieren, dass Tesla ignoriere, dass es um die Sicherheit der Menschen gehen soll, nicht um jene der Fahrzeuge.

Nachprüfbare Ergebnisse zu den Crashtests, die Tesla offenbar selbst durchgeführt hat, gibt es laut dem Portal ebenso wenig wie unabhängige Tests – «geschweige denn welche nach dem europäischen Verfahren, in dem auch der passive Schutz verletzlicher Personen ausserhalb des Fahrzeugs eine grosse Rolle spielt».

Die Daten, die Tesla genannt habe, zeigten aber, dass die mögliche Wucht von Unfällen mit dem Cybertruck massiv sein dürfte. Das liegt daran, dass das Gefährt in der einfachen Allradversion knapp drei Tonnen wiegt und damit deutlich schwerer ist als die meisten Privatautos. Zudem ist die Beschleunigung sehr stark, was beides in Kombination bei Unfällen zu erheblichen negativen Auswirkungen führen dürfte.

Elektroautos legen weltweit zu

In Deutschland und der Schweiz legten Elektroautos bei Anteil an den Neuzulassungen zuletzt nur noch schwach zu. In der Schweiz machen sie derzeit etwa 20 Prozent der neu verkauften Autos aus. Ist das bereits die Trendwende – und der Elektrifizierungs-Boom der letzten Jahre kommt zu einem Ende?


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Weit gefehlt, zeigt ein diese Woche von Bloomberg veröffentlichter jährlicher Bericht über emissionsfreie Fahrzeuge. Trotz aller Schlagzeilen in den letzten sechs Monaten, dass die Nachfrage nach Elektroautos ins Stocken geraten sei, belegten dies die Daten definitiv nicht, heisst es im Artikel – «zumindest noch nicht». Die Zahl der verkauften Elektroautos für den Personenverkehr werde in diesem Jahr global voraussichtlich 14 Millionen erreichen, 36 Prozent mehr als 2022.

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