So gefährlich sind Autos mit hohen Fronten // Wer von der zunehmenden SAF-Nachfrage profitiert // Die Suche nach neuem Lithium (Abo)

In Zukunft sollen Flugzeuge mit SAF betankt werden. Bild: Vitor Paladini/Unsplash

Autos mit hohen Fronten sind für Fussgänger deutlich gefährlicher als kleinere Fahrzeuge. Das zeigt eine neue Analyse. Ausserdem im wöchentlichen Blick aufs Ausland mit Links zu spannenden Geschichten: An nachhaltigen Flugzeugtreibstoffen könnten viele Akteure Geld verdienen – und Elektroautos haben einen «Lithiumrausch» ausgelöst.

von Stefan Ehrbar
17. November 2023


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So gefährlich sind Autos mit hohen Fronten

Autos mit hoher Frontpartie sind für Fussgänger am gefährlichsten. Ein stumpfes Profil macht zudem auch mittelhohe Fahrzeuge risikoreicher. Das zeigen neue Untersuchungen des amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS).


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Wie das Institut in einem Artikel schreibt, sind Pickups, Geländewagen und Transporter mit einer Motorhaube von mehr als einem Meter Höhe unabhängig von der Ausgestaltung der Frontpartie gefährlich. Die Zahl der bei Fussgängerunfällen tödlich verunglückten Menschen ist bei diesen Autos 45 Prozent höher als bei Fahrzeugen mit einer Motorhaube von 76 Zentimeter oder weniger und einem abfallenden Profil.

Das ergab eine Analyse der Daten von 18’000 Unfällen mit Fussgängern. Eine weitere Erkenntnis: Bei Fahrzeugen mit einer Motorhaubenhöhe zwischen 76 Zentimeter und einem Meter erhöht eine stumpfe oder vertikale Frontpartie das Risiko für Fussgänger.

«Einige der heutigen Fahrzeuge sind ziemlich einschüchternd, wenn man vor ihnen auf einem Fussgängerstreifen vorbeiläuft», wird IIHS-Präsident David Harkey zitiert. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass unsere Instinkte richtig sind: Aggressiver aussehende Fahrzeuge können tatsächlich mehr Schaden anrichten».


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Die Zahl der tödlichen Fussgängerunfälle ist in den USA seit ihrem Tiefpunkt im Jahr 2009 um 80 Prozent gestiegen. Im Jahr 2021 verloren fast 7400 Fussgängerinnen und -gänger ihr Leben bei einem Unfall mit einem Auto. Laut dem Artikel sehen viele Sicherheitsforscher nicht nur Geschwindigkeitsübertretungen und schlechte Infrastrukturen, sondern auch den wachsenden Anteil von Pickups und SUVs an der US-Fahrzeugflotte als möglichen Grund.

In den letzten 30 Jahren ist der durchschnittliche Personenwagen in den USA laut dem Artikel 10 Zentimeter breiter, 25 Zentimeter länger, 20 Zentimeter höher und gut 450 Kilogramm schwerer geworden.

Viele Autos sind laut dem IIHS mittlerweile an der Vorderkante der Motorhaube über einen Meter hoch. Bei einigen grossen Pickups würden sich die Motorhauben für Erwachsene fast auf Augenhöhe befinden – und für Kinder sowieso.

«Bei Fahrzeugen mit einer Motorhaube, die an der Vorderkante mehr als einen Meter über dem Boden liegt, und einem Kühlergrill, der in einem Winkel von 65 Grad oder weniger geneigt ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fussgänger bei einem Unfall zu Tode kommt, um 45 Prozent höher als bei Fahrzeugen mit einer ähnlichen Neigung und einer Motorhaubenhöhe von 76 Zentimeter oder weniger», heisst es im Artikel. «Bei Fahrzeugen mit einer Motorhaubenhöhe von mehr als einem Meter und einer stumpfen Frontpartie mit einem Winkel von mehr als 65 Grad ist die Wahrscheinlichkeit, dass Fussgänger tödlich verunglücken, um 44 Prozent höher.»

So steht es um die Zukunft der SAF

Die Aviatik setzt auf nachhaltige Treibstoffe, um dereinst CO2-neutral zu werden, so genannte SAF («Sustainable Aviation Fuel»). Derzeit allerdings gibt es einerseits viel zu wenig SAF, um damit die gesamte Industrie zu beliefern, und die Treibstoffe sind andererseits noch deutlich teurer als übliches Kerosin.


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Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) hat nun in seiner aktuellsten Version der «Sustainable Aviation Fuel Study» untersucht, wie sich der Markt für SAF entwickelt, welche Hindernisse es entlang der Lieferketten gibt, wie die verschiedenen Akteure diese Hindernisse angehen und welche Geschäftsmodelle zu einem optimalen SAF-Ökosystem für die Aviatik führen könnten.

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