TCS-Präsident Peter Goetschi: «Es gibt zurzeit einen Hype, das Auto aus den Städten zu verbannen» (Abo)

TCS-Zentralpräsident Peter Goetschi. Bild: TCS

Peter Goetschi ist Zentralpräsident des TCS. Im Interview verrät er, wie viele Mitglieder der TCS wegen seinem Ja zum CO2-Gesetz verloren hat und sagt, warum er nichts von Plänen zur Verdoppelung des Modalsplits hält und warum Tempo 30 in Städten die «falsche gute Idee» ist.

von Stefan Ehrbar
14. Juli 2021

Herr Goetschi, der TCS hat Ja gesagt zum CO2-Gesetz. Nun wurde es abgelehnt. Worauf führen Sie das zurück?
Vereinfacht gesagt war es ein Kompromiss mit vielen Elementen, der dadurch viel Angriffsfläche bot. So waren zusätzliche Kosten beim Heizöl, beim Treibstoff und bei den Flugtickets vorgesehen. Die im Gesetz vorgesehene Verwendung der Mittel, inklusive die teilweise Rückerstattung an die Bevölkerung, war kompliziert und wenig transparent geregelt. Letztlich fand sich im Besonderen die Landbevölkerung im Gesetz nicht wieder. Wichtig ist mitzunehmen: Die Kostenfrage wird zentral bei jeder zukünftigen Vorlage. Dies darf insbesondere bei den bevorstehenden Behandlungen von Mobility-Pricing und Gletscher-Initiative nicht vergessen gehen.


Sie möchten werbefrei lesen? Jetzt kostenlos testen!

Haben Sie viele Kündigungen erhalten wegen ihrer Positionierung zum Gesetz?


 

Lesen Sie gleich weiter

Jetzt eine Woche lang kostenlos testen!
Danach lesen Sie für 7.90 Fr. / Monat weiter.
Bei Kündigung während der Probewoche findet keine Belastung statt!
Kreditkarte oder Paypal erforderlich

Jetzt registrieren


Sie möchten gleich einen Zugang kaufen?


Login


1 Kommentar

  1. „Erstens brauchen auch die Städte alle Verkehrsträger – wohl nicht immer alle auf dem gesamten Gebiet, aber zumindest als Zubringer, mit attraktiven Umsteigemöglichkeiten“… Es heisst Verkehrsmodi, der Träger ist die Schiene oder die Strasse -.-

Diesen Artikel kommentieren