Rückschlag für selbst fahrende Autos // VW verkauft letzten Verbrenner in Norwegen // So bekämpfen Aktivisten Kreuzfahrtschiffe (Abo)

Ein selbst fahrendes Cruise-Taxi in San Francisco. Bild: Cruise

In San Francisco verursachte ein selbst fahrendes Auto einen schweren Unfall – und die Betreiber sollen Beweise unterschlagen haben. Ausserdem im wöchentlichen Blick aufs Ausland mit Links zu spannenden Geschichten: In Norwegen gibt es bald keine Verbrenner-Autos von VW mehr zu kaufen und Aktivisten kämpfen gegen Kreuzfahrtschiffe.

von Stefan Ehrbar
27. Oktober 2023


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Cruise-Autos aus dem Verkehr gezogen

Die General-Motors-Tochter Cruise darf in Kalifornien keine selbst fahrenden Autos mehr ohne Sicherheitspersonal testen. Die Verkehrsbehörde DMV hat der Firma die Erlaubnis per sofort entzogen. Seit August waren in San Francisco Cruise-Taxis mit fahrerlosen Autos unterwegs, und zwar rund um die Uhr.


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Die Begründung der DMV für das Verbot lässt aufhorchen. Die Behörde macht Sicherheitsbedenken geltend – und dass die Firmenvertreter einen Unfall vertuschen wollten.

Wie das Portal vice.com berichtet, soll Cruise Videomaterial aus einer laufenden Untersuchung zurückgehalten haben. Konkret geht es um einen Vorfall, der sich Anfang Oktober ereignete.

Eine Fussgängerin wurde schwer verletzt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sie zunächst von einem anderen Auto angefahren und in die Luft geschleudert wurde. Das folgende Cruise-Auto bremste zwar, überfuhr die Frau aber in der Folge dennoch.


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Danach allerdings fuhr das Cruise-Auto mit einer Geschwindigkeit von etwa 11 Kilometern pro Stunde wieder los, obwohl die Fussgängerin unter dem Auto eingeklemmt war. Das Auto hat laut dem DMV probiert, ein «Sicherheitsmanöver» durchzuführen.

Die Behörde wirft Cruise vor, das Video dieses Manövers nicht mitgeliefert zu haben, als es am Tag nach dem Unfall Aufnahmen zur Verfügung stellte. Diese bezogen sich aber nur auf den ersten Teil des Unfalls. Die DMV habe von anderen Behörden erfahren, dass das Auto das gefährliche Manöver durchgeführt habe.

In diesem Fall steht Aussage gegen Aussage. Cruise behauptet, das komplette Material der Behörde mehrfach vorgespielt zu haben. Cruise entwickle selbst fahrende Autos, um Leben zu retten. Es brauche selbst fahrende Autos, um die Sicherheit zu erhöhen.

Cruise darf die Autos weiterhin in San Francisco einsetzen, es muss nun aber wieder ein Fahrer oder eine Fahrerin mitfahren. Vor der Genehmigungserteilung für den fahrerlosen Taxidienst hatten unter anderem die Polizei und die Feuerwehr gegen das Vorhaben opponiert. Eine Aktivistengruppe konnte zudem zeigen, dass Cruise-Autos durch das Anbringen eines Kegels auf der Motorhaube für längere Zeit deaktiviert werden können.

Letzter Verbrenner-VW in Norwegen

In Norwegen gibt es bald keine Verbrenner-Modelle von Volkswagen (VW) mehr zu kaufen. Das berichtet diese Woche das Portal electrive.net.


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Beim norwegischen Importeur Møller Mobility Group kann demnach im Dezember dieses Jahres der letzte fossil betriebene VW Golf bestellt werden. Møller hatte bereits letztes Jahr angekündigt, ab 2024 nur noch elektrisch betriebene Autos verkaufen zu wollen. Im letzten Jahr waren in Norwegen fast 80 Prozent der neu verkauften Fahrzeuge reine Elektroautos und weitere etwa 10 Prozent Plug-In-Hybride.

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