
Die VBZ arbeiten seit vielen Jahren mit Hess zusammen. Doch wie lange noch? Bild: Mobimag
Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) schreiben eine der grössten Beschaffungen der Schweizer Geschichte für neue Busse aus. Das ist eine Niederlage für den einzigen Schweizer Busbauer Hess und den deutschen Hersteller MAN. Denn beide hätten von Optionen profitieren können. Warum sich die VBZ dagegen entschieden.
Stefan Ehrbar,
12. Januar 2026
Es ist eine der grössten Bus-Beschaffungen der Schweiz. Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) wollen diesen Monat den Kauf von bis zu 200 Elektro- und Trolleybussen ausschreiben. Ähnliche Aufträge zeigen, dass es mit allen Optionen um ein Volumen von etwa 250 Millionen Franken gehen dürfte. Wer sich durchsetzt, ist offen. Zwei Verlierer gibt es aber schon jetzt: den Schweizer Busbauer Hess und den deutschen Hersteller MAN.
Denn eigentlich hätten die VBZ einen grossen Teil der Busse ohne Ausschreibung bei Hess und bei MAN bestellen können. Aus früheren Käufen sind noch Optionen offen. Das war auch der Plan. Doch wie Recherchen zeigen, sind die VBZ so unzufrieden mit den beiden Anbietern, dass sie Alternativen suchen.
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