
In vielen Bahnhofskiosks sinken die Preise. Bild: Valora
Der Preiskampf im Detailhandel geht am Betreiber von Kiosks und Avec-Läden nicht vorbei. Viele Produkte werden bei Valora massiv billiger. Das könnte auf den Umsatz drücken in einer Zeit, in der die Expansion ins Stocken geraten ist. Das hat auch mit der SBB zu tun, die vermehrt auf Alternativen zu Valora setzt.
Stefan Ehrbar,
15. Dezember 2025
Im Schweizer Detailhandel ist eine Preisschlacht ausgebrochen. Der Preis für das Pfund Brot ist auf unter einen Franken gesunken, die Migros hat ihre «Tiefpreis»-Linie lanciert, und Aldi wirbt mit bis zu 30 Prozent günstigerem Fleisch. Diesem Trend kann sich auch der Kiosk-Konzern Valora nicht entziehen, der auf Bahnhöfe, Flughäfen und Tankstellenshops setzt. Er senkt nun die Preise diverser Artikel.
Auf Plakaten wirbt der zur mexikanischen Femsa-Gruppe gehörende Händler damit, dass «Lieblingsprodukte dauerhaft im Preis reduziert» werden. Abgebildet sind etwa Schokoriegel, Getränke und Zweifel-Chips. Valora-Sprecherin Alexandra Tschan sagt, seit dem 1. September habe Valora die Preise bei über 100 Artikeln um durchschnittlich 20 Prozent gesenkt. Fast ein Drittel des Sortiments sei billiger geworden, vor allem in den Kategorien Getränke, Süsswaren und Snacks.
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