
Die neuen Nightjets bringen einen Komfortsprung. Bild: ÖBB
Die SBB lanciert weniger neue Nachtzüge als geplant. Die ÖBB kürzt die Bestellung neuer Kompositionen. Die Deutsche Bahn zieht Personal ab, und die Passagierzahlen stagnieren. Sind die Nachtzüge auf dem Abstellgleis – oder wird der Wettbewerb zugunsten der Billigflieger verzerrt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Stefan Ehrbar,
18. August 2025
Die SBB verzichten auf geplante Nachtzüge. Verbindungen nach Rom und Barcelona sollen stattdessen mit schnellen Zügen tagsüber bedient werden. Die ÖBB kürzt gleichzeitig die Bestellung für neue Nightjet-Kompositionen. Und während die Zahl der internationalen Reisenden mit dem Zug aus der Schweiz in den vergangenen Jahren stark stieg auf 11,6 Millionen pro Jahr, verharrt jene der Nachtzug-Passagiere bei etwa 600’000.
Der Bericht von Mobimag von vergangener Woche zur Nachtzug-Krise hat viele Reaktionen und Rückmeldungen ausgelöst. Immer wieder wurde dabei etwa auch darauf verwiesen, dass Billigflieger subventioniert würden und die Züge immer ausgebucht seien. Doch woran hapert es dann? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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