Werden Autobahnen als Lager gebraucht? // Lyon wird zur Velostadt // Strasse deckt nur 36% der Kosten (Abo)

Just-in-Time-Lieferung oder Ersatz fürs teure Lager? Bild: Nico Baum / Unsplash

Deutschlands Autobahnen dienen den Firmen als Lagerstätte. Das führt zu kilometerlangen Staus, berichtet das «Handelsblatt». Ausserdem im wöchentlichen Blick aufs Ausland: Die französische Metropole Lyon will zur Velostadt werden – und darum deckt die Strasse nur etwa einen Drittel ihrer Kosten.


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von Stefan Ehrbar
24. September 2021

Brauchen Firmen Autobahnen als Lager?

Das Produktionskonzept «Just in Time» sieht vor, dass Firmen keine teuren Lager unterhalten, sondern ihre Waren genau dann fertigen und ausliefern, wenn sie gebraucht werden. Das bedingt, dass Lastwagen zum genau richtigen Zeitpunkt an der Laderampe stehen und die Waren wegfahren. Als Pionier des Konzepts gilt der japanische Autobauer Toyota, der es bereits 1973 implementierte.


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Die Sache hat aber einen Haken, den das «Handelsblatt» wie folgt beschreibt: «Die Allgemeinheit muss dafür zahlen». Deutsche Firmen hätten ihre Lager faktisch auf die Autobahn und in die Lastwagen verlegt, was zu kilometerlangen Staus führe. «Endlose Lastwagenschlangen verstopfen seit dem Ende des Lockdowns wieder täglich in Zweierreihen die Hauptverbindungen zwischen Deutschlands Industriezentren.»


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