Wegen Störungen und Teilemangel: Züge zwischen Zürich und München fielen aus, jene nach Italien waren kürzer als üblich

Die Astoro-Züge der SBB sind derzeit oft in der Werkstatt. Bild: SBB

Die Eurocity-Verbindung zwischen Zürich, St. Gallen und München ist eine der beliebtesten internationalen Verbindungen aus der Schweiz heraus. Doch weil die Züge technische Probleme haben, fielen zuletzt viele Züge aus. Davon betroffen waren auch Reisende auf einer Verbindung nach Italien. Die Hintergründe.

Stefan Ehrbar,
26. Januar 2026

Die zuverlässigste Verbindung war der Eurocity zwischen Zürich und München noch nie, doch Passagiere auf der Strecke realisieren derzeit, dass es immer noch schlimmer geht. Zu den vielen Verspätungen auf der Linie kamen zuletzt regelmässige Ausfälle hinzu.

Am Sonntag vor einer Woche beispielsweise wurde je eine Verbindung pro Richtung ersatzlos gestrichen. Auch am Montag und Dienstag kam es zu mehreren Ausfällen. Etwa jeder achte Zug zwischen den beiden Städten fällt laut Zahlen von Mobimag derzeit ganz oder teilweise aus.

Mühsam ist diese Situation auch für Pendlerinnen und Pendler zwischen Zürich, Winterthur und St. Gallen. Zu gewissen Zeiten ist nämlich der Eurocity die einzige schnelle Verbindung zwischen den beiden Zürcher Städten und der Ostschweiz. Zwar fährt einige Minuten später jeweils der Intercity 1. Dieser hält aber zusätzlich in Zürich Oerlikon, Wil, Uzwil, Flawil und Gossau und braucht für die Fahrt deshalb 17 Minuten länger. Wer in St. Gallen noch einen Anschluss braucht, ist mit diesem Zug oft eine halbe Stunde länger unterwegs.

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