Die Zitate der Woche: «Ich habe die Politiker gefragt: Was wäre, wenn alle diese Menschen nicht mit dem Zug fahren würden?»

Der ÖV nimmt viele Pendler auf. Bild: Sebastian Meier / Unsplash

Jede Woche wirft Mobimag einen Blick auf Geschichten, die Schlagzeilen machen. Diese Ereignisse rund um die Mobilität in der Schweiz bewegen die Menschen. Eine Übersicht in Zitaten – jede Woche neu und mit Links zu den Geschichten hinter den Quotes.

von Stefan Ehrbar
2. Februar 2022

Die Zitate der Woche

Alternative Fahrmöglichkeiten? Haltestellen bedient? Das mag all diejenigen trösten, für die Trams nur ein Fortbewegungsmittel sind. Für das Kind in mir sind sie aber noch etwas anderes..

NZZ-Journalist Giorgio Scherrer zur Einstellung der Tramlinie 15 durch die VBZ (nzz.ch)

Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam aus Publibike auch ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen machen können.

Publibike-Chef Markus Bacher, der die Firma mit zwei Partnern von der Post übernimmt (aargauerzeitung.ch)

Zu meiner SBB-Zeit habe ich mich bisweilen an einem frühen Morgen mit Politikerinnen und Politikern auf einem grossen Bahnhof getroffen. Eine gute Stunde lang haben wir dem emsigen Treiben zugeschaut. Dann habe ich sie gefragt: Was wäre, wenn alle diese Menschen nicht mit dem Zug fahren würden? Die Lösung der Verkehrsprobleme liegt nicht in sophistischen Zahlenmodellen, sondern in der Beantwortung von zwei praktischen Fragen: Wie werden fossile Treibstoffe ersetzt? Wie kann der Verkehrsfluss auf der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur optimiert werden?

Ex-SBB-Chef Benedikt Weibel in der NZZ zu externen Effekten des Verkehrs (nzz.ch)

Mal für Mal müssen wir Appenzeller hintenanstehen. Die Schweiz als föderalistischer Staat bindet die beiden Appenzeller Halbkantone als einzige nicht angemessen an das nationale Verkehrsnetz an..

Der Herisauer Kantonsrat Warc Wäspi zum neuesten Strassenbeschluss des Bundes (tagblatt.ch)

Die unterirdische Velogarage, die am schönsten Platz in Luzern entstehen sollte, wird das Stadtbild verunstalten: Die Einfahrt zur Velogarage ist nämlich 150 Meter lang und erstreckt sich bis zum Swisscom-Shop. Das ist nicht nur unattraktiv für Fussgänger, sondern auch für anliegende Geschäfte. Zu einer Aufwertung der Bahnhofstrasse führt die Velostation sicherlich nicht. Denn die Bahnhofsstrasse sollte für alle attraktiv bleiben und nicht nur für eine bestimmte Gruppe.

Marija Bucher-Djordevic, Co-Präsidentin der FDP Stadt Luzern, zur Abstimmung vom 13. Februar (luzernerzeitung.ch)

Wir prüfen bei allen offenen Streckenabschnitten auch, ob man sie mit einem Solardach überdecken könnte.

Thomas Rohrbach vom Bundesamt für Strassen zu Solarplänen des Bundes (nzzas.ch)

Die Art und das Zustandekommen des bundesrätlichen Entscheids sind ein Debakel für das Kernstück der Verkehrs- und Kantonsentwicklung des Thurgaus. […] Der Bund desavouiert auch die Erwartungen, die der Kanton vor zwei Jahren mit der Übergabe des fertigen Projekts der BTS hegen durfte.

Der Thurgauische Baumeisterverband zum Nein des Bundes zur Bodensee-Thurtal-Strasse (tagblatt.ch)

Mit dem ÖV-Guthaben bieten wir insbesondere für Fahrgäste, welche wenig reisen, eine flexible Rabattmöglichkeit im Gelegenheitsverkehr an.

Karin Fröhlich vom Tarifverbund Zug zu aktuellen Tarif-Pilotprojekten (zentralplus.ch)

Was wir ebenfalls zu vermeiden versuchen, ist ein Flickenteppich aus ständig wechselnden Tempozonen. […] Flächendeckende Tempo-30-Zonen sind zielführender und klarer für alle Verkehrsteilnehmenden.

Zari Dzaferi, Gemeinderat von Baar, zu Tempo 30 (luzernerzeitung.ch)

Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ein Auto mich einmal daran hindert, eine Wohnung zu bekommen.

Eine Bewerberin auf eine Wohnung der Stadt Bern, die nur an autolose Haushalte geht (nau.ch)

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