
Nach dem Umbau des Südtrakts ihres grössten Bahnhofs setzten die SBB auf teure Gastronomie-Konzepte. Das hat nicht funktioniert. Auch in anderen Bahnhöfen gerät die Aufwertungs-Strategie der Bahn an ihre Grenzen, wie aktuelle Beispiele zeigen.
Stefan Ehrbar,
27. Juli 2026
Die SBB wollen ihre Bahnhöfe aufwerten. Menschen sollen dort mehr Zeit verbringen – und mehr Geld ausgeben. Besonders bemerkbar macht sich diese Strategie am Zürcher Hauptbahnhof, dem grössten der Bahn mit zuletzt täglich 450’000 Ein- und Aussteigenden. Die Bahn nutzte die Ende 2023 abgeschlossene Sanierung des Südtrakts für die gastronomische Aufwertung. Filialen von Burger King und Nordsee verschwanden. Sie wurden ersetzt durch teurere Lokale.
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