
Schweizer Städte fördern das Velofahren. Dafür bauen sie zusehends auch Spuren für Trams und Busse ab. Gefährden sie damit ein langjähriges Erfolgsmodell? Darum warnen Fachleute vor einer schleichenden Verschlechterung der Situation.
Stefan Ehrbar,
24. August 2026
Sind ausgerechnet die rot-grün regierten Städte die neuen Gegner des öffentlichen Verkehrs? Wer kürzlich Carmen Walker Späh (FDP) zuhörte, konnte zu diesem Schluss kommen. An einer Medienkonferenz warnte die Zürcher Regierungsrätin vor «schwerwiegenden» und «problematischen» Entscheidungen der städtischen Regierungen im Kanton. Neben Tempo-30-Strecken, die den öffentlichen Verkehr verlangsamten, meinte sie damit vor allem die Aufhebung von eigenen Spuren für Trams und Busse.
Schreiben Sie einen Kommentar