
Auf einer Art Seilbahn im Untergrund will Cargo Sous Terrain Güter transportieren. Bild: CST
Für 30 Milliarden Franken wollte die Gesellschaft Cargo Sous Terrain eine unterirdische Güterbahn in der Schweiz bauen. Doch die Widerstände waren zu gross, weshalb die Realisierung nun fürs Erste vertagt wird. CST-Chef Christian Späth skizziert eine Lösung, wie das Projekt doch noch realisiert werden könnte.
Stefan Ehrbar,
15. September 2025
Vor zehn Monaten war Christian Späth noch optimistisch. Der neue Chef von Cargo Sous Terrain (CST) war vom Bauunternehmen Implenia zur Projektorganisation für eine unterirdische Güterbahn in der Schweiz gestossen. Seine Mission: Das Milliardenprojekt zu retten und die Behörden zu überzeugen. «Die Schweiz hat immer wieder bewiesen, dass sie solche Projekte umsetzen kann», sagte er damals zu CH Media.
Doch CST ist offensichtlich kein solches Projekt. Nun gibt die Firma ihre Vision auf, zumindest fürs Erste. In einer Mitteilung von vergangener Woche heisst es, die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat hätten erkannt, dass die derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen «eine private Finanzierung der Bauphase nicht verlässlich absichern».
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