
Nach Zürich pendeln über 200’000 Menschen. Bild: Karim Imanuel Fox/Unsplash
Neue Daten des Bundes zeigen, welche Gemeinden die grössten Magnete für Pendlerinnen und Pendler sind – und mit welchen Verkehrsmitteln diese zur Arbeit fahren. Nur in wenigen Bezirken schwingt dabei der öffentliche Verkehr obenauf – und in einem ist es der Langsamverkehr mit zu Fuss gehen und Velofahren.
Stefan Ehrbar,
13. April 2026
Vier von fünf Erwerbstätigen in der Schweiz pendeln, etwa drei Viertel davon in eine andere Gemeinde als ihren Wohnort. Fast vier Millionen Menschen sind es, die sich regelmässig ins Auto, den Zug oder aufs Velo setzen, um zur Arbeit zu gelangen. Einige Gemeinden sind so starke Arbeitsplatzmagnete, dass sie über mehr Arbeitsplätze verfügen als Einwohner im Erwerbsalter. Das zeigen neue Daten des Bundesamts für Statistik.
Der Pendlersaldo – die Differenz zwischen der Anzahl der Erwerbstätigen, die aus einer Gemeinde wegpendeln, und jenen, die hinzupendeln – ist in absoluten Zahlen in den Städten am höchsten. In Zürich beträgt er 148’000 Menschen: Gut 54’000 Wegpendlern stehen knapp 203’000 Zupendler gegenüber. Hinzu kommen 129’000, die sowohl Arbeits- als auch Wohnort in der Stadt haben. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Bern und Basel mit einem Saldo von 69’000 respektive 36’000 Erwerbstätigen. Doch in Prozent der Bevölkerung ausgedrückt, liegen andere Orte vorn.
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