Grosses Defizit beim ZVV // Wird Benzin um 10 Rappen pro Liter teurer? // Die Medienschau

Der ZVV schrieb letztes Jahr ein grosses Defizit. Bild: Mobimag

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Mittwoch, 23. Juni

Grosses Defizit beim ZVV: Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat letztes Jahr ein Defizit von 389,3 Millionen Franken geschrieben, wie er gestern mitteilte. Hätten die Verkehrsunternehmen nicht Reserven von fast 58 Millionen Franken aufgelöst, wäre das Minus bei 447 Millionen Franken zu liegen gekommen. Das Defizit wird je hälftig vom Kanton und den Gemeinden gedeckt. Beide Seiten müssen für das Jahr 2020 gut 194 Millionen Franken an den ZVV bezahlen. Im Jahr zuvor waren es noch 160 Millionen Franken gewesen. Der Kostendeckungsgrad sank 2020 von 69 auf 62 Prozent, ohne Auflösung der Reserven wäre er bei 56,4 Prozent gelegen. Für das laufende Jahr erwartet der ZVV keine signifikante Besserung – im Gegenteil. Das finanzielle Loch dürfte noch einmal grösser werden.

Wird Benzin teurer? Der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) fordert eine Lenkungsabgabe auf Treibstoffe. Bis 2035 soll der Zuschlag auf einen Franken pro Liter steigen. Über diese Forderung berichtet die NZZ. Die Abgabe sei ein wichtiger Teil des vom VCS gestern präsentierten Masterplan für einen fossilfreien Verkehr, der vom Beratungsunternehmen Infras erstellt wurde. Neben der Lenkungsabgabe sieht er Massnahmen wie Tempo 30 in Siedlungsgebieten und eine starke Reduktion von Parkplätzen vor. Die bis 2050 gefahrenen Personenkilometer sollen damit um 27 Prozent abnehmen. Die Abgabe auf das Benzin soll zurückerstattet werden: 55 Prozent der Haushalte würden zu den Netto-Empfängern gehören. Jede in der Schweiz wohnhafte Person würde laut Infras-Berechnungen 460 Franken pro Jahr erhalten. Heute liegt der maximale Zuschlag, den Treibstoffimporteure für Klimaprojekte verrechnen können, bei 5 Rappen pro Liter.

Wie weiter mit dem Berner ÖV? Dieser Frage geht der «Bund» in seiner heutigen Ausgabe nach. Im Berner Tarifverbund Libero können ab 19 Uhr noch bis Ende Juni mit einem Billett zwei Personen mitfahren. Damit wolle man die Leute animieren, wieder vermehrt den ÖV zu nutzen, sagt Libero-Geschäftsführer Daniel Hirt. Es sei aber noch zu früh, um zu sagen, wie Libero auf mögliche neue Bedürfnisse reagieren werde. Insgesamt solle das Angebot flexibler werden. Bei den städtischen Verkehrsbetrieben Bernmobil liegt die Auslastung laut der Zeitung derzeit tagsüber bei etwa 80 Prozent gegenüber dem Vorkrisenzustand, über den ganzen Tag gerechnet bei etwas über 70 Prozent. Mit einer Normalisierung rechnet Bernmobil erst 2022.


Dienstag, 22. Juni

Occasionsautos sind teurer geworden: Weil die Neuwagenproduktion in den vergangenen Monaten eingebrochen ist, sind die Preise für Gebrauchtwagen gestiegen. Das berichtet der «Walliser Bote». Laut einem Autohändler sind vor allem Autos unter der 15’000-Franken-Marke von der Preiserhöhung betroffen. Hinzu komme, dass im Moment viele Leute vom ÖV auf ein privates Auto wechselten. Auch gebe es viele Mobility-Kunden, die während der Krise ihr Abo aufgelöst hätten und sich ein eigenes Occasionsauto kaufen würden. Weil eine baldige Produktionssteigerung bei Neuwagen laut der Zeitung nicht in Sicht ist und Garagisten nach wie vor mit langen Lieferfristen kämpfen, dürften die Preise für Occasionen noch einige Zeit höher bleiben.

Neue Doppelspur in Rorschach: Der St. Galler Regierungsrat Beat Tinner hat gestern die Infrastruktur rund um den Bahnhof Stadt Rorschach eröffnet. Neben einem neuen Bushof, einer Velounterführung und einer Fussgänger- und Veloverbindung gehört dazu vor allem eine neue Doppelspur. Sobald auch der Ostkopf des Bahnhof St. Gallen ausgebaut ist, kann damit das Angebot der St. Galler S-Bahn zwischen Rorschach und St. Gallen deutlich ausgebaut werden, wie das «St. Galler Tagblatt» schreibt. Bereits ab Dezember wird der IC5 von St. Gallen nach Rorschach verlängert und die S7 Romanshorn-Rorschach-Bregenz-Lindau startet vorerst am Wochenende. Ab 2025 sollen die Fernverkehrszüge St. Gallen-Rorschach-St. Gallen halbstündlich verkehren.
Mehr zum künftigen St. Galler Bahnangebot gibt es in der Mobimag-Analyse


Montag, 21. Juni

Obwalden verschiebt ÖV-Ausbau: Der Regierungsrat des Kanton Obwalden hat dem geplanten Bus- und Bahnangebot für die Fahrplanjahre 2022/2023 zugestimmt. Die Kosten für das Jahr 2022 liegen voraussichtlich 580’000 Franken über der Finanzstrategie 2027+, jene für das Jahr 2023 rund 150’000 Franken darüber. Wie die «Obwaldner Zeitung» schreibt, wird aufgrund der finanziellen Auswirkungen der Coronakrise auf den eigentlich geplanten Angebotsausbau verzichtet. Die Einführung wird um zwei Jahre auf 2024 verschoben. Geplant war ein systematisierter, integraler Stundentakt auf allen Buslinien. Wenige Anpassungen werden dennoch umgesetzt. So hält neu die S55 in Sarnen Nord und auf Buslinien gibt es Änderungen im Minutenbereich.

Keller-Sutter über Grenzverkehr: In einem Interview mit der «Basler Zeitung» spricht Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) unter anderem über die Probleme von Grenzregionen und die Mobilität. Wichtig sei ein gut funktionierender Agglomerationsverkehr über die Grenze hinweg, sagt Keller-Sutter. «Hier ist Basel Vorreiter.» Im Rheintal gebe es erst jetzt die ersten Agglomerationsprogramme mit dem Vorarlberg. Ihr Departement sei für die Grenzgänger zuständig. Während der Coronakrise habe man gesehen, wie stark die Grenzregionen auf diese Menschen angewiesen seien. Auf die Frage, ob es nach dem Scheitern des Rahmenabkommen bei Schengen-Dublin Anpassungen brauche, sagt Keller-Sutter, entscheidend sei die Personenfreizügigkeit. Ein Ende von ihr im Sicherheitsbereich wäre «der Super-GAU». Zehn Prozent der Mobilität in Europa werde über die Schweiz mit Transit- und Grenzgängerverkehr abgewickelt.


Sonntag, 20. Juni

Migros-PK investiert in Cargo Sous Terrain: Eine unterirdische Güterbahn, welche die wichtigsten Achsen der Schweiz bedient: Das ist das Versprechen des Projekts Cargo Sous Terrain (CST). Schon in zehn Jahren soll die erste Etappe zwischen Härkingen und Zürich in Betrieb gehen. Das Parlament hat die entsprechenden Gesetze verabschiedet (Mobimag berichtete). Trotzdem gibt es auch Zweifel am Projekt und seinen Realisierungschancen – etwa vom Logistiker Nils Planzer. Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, entzündet sich auch Kritik am Verhalten der CST-Investorin Migros. Denn die Pensionskasse der Detailhändlerin ist als erste PK seit Ende April Aktionärin von CST. «Unsere Pensionskasse würde keinen Franken in ein Projekt investieren, dessen Wirtschaftlichkeit noch nie seriös durchgerechnet wurde», sagt Planzer. Der Logistikmanager und Berater Martin Willmann sagt der Zeitung, dass sich eine Pensionskasse am Projekt beteilige, sei «grob fahrlässig». Kritisiert wird auch, dass die Migros selbst ebenfalls im Projekt investiert ist.

Kommt das CO2-Gesetz von 2018? Mehrere Sonntagszeitungen beschäftigten sich mit der Ablehnung des CO2-Gesetzes durch die Stimmbevölkerung am letzten Sonntag. Wie die «Sonntagszeitung» schreibt, lanciert der Luzerner FDP-Nationalrat Peter Schilliger die Idee, die vom Nationalrat Ende 2018 beerdigte Version der Vorlage neu aufzulegen. Dieser galt damals in der parlamentarischen Diskussion als verwässert. Der Vorteil dieser Version sei, dass sie ohne «übertriebene Extras» wie eine Flugticketabgabe oder einen Klimafonds auskomme, so Schilliger. Rot-Grün hält die Vorlage laut der Zeitung noch immer für untauglich, in der Mitte geniesst die Idee aber Sympathien. Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) sagt derweil im Interview mit dem «Sonntagsblick», der Bund müsse die Möglichkeit schaffen, «dass die Bevölkerung klimafreundlich leben kann, ohne dass sie sich bestraft fühlt». So müsse beispielsweise Menschen die Möglichkeit gegeben werden, ihr Haus an ein Fernwärmenetz anzuschliessen. Auch brauche es mehr Ladestationen für Elektroautos und mehr Nachtzüge. Erst wenn das Angebot an Nachtzügen ausgebaut werde, habe man eine echte Alternative zum Kurzstreckenfliegen.

Flugtickets für 5 Franken: Die Airlines starten wieder in den Preiskampf. Wie der «Sonntagsblick» berichtet (noch nicht online), bietet etwa Ryanair nächste Woche Tickets von Basel nach Dublin für fünf Franken an. Von Genf nach Ibiza verlangt Easyjet knapp 34 Franken, selbst die Swiss will für die selbe Strecke nur 80 Franken sehen. Viele Airlines sehen derzeit einen steilen Anstieg der Buchungen, auch wenn das Vorkrisenniveau noch weit weg ist. Bei der Swiss heisst es, die Preise seien aktuell wegen der niedrigen Auslastung tendenziell günstiger als 2019, aber das dürfte sich ändern, sobald sich die Nachfrage erholt. «Wir werden keinen ruinösen Preiskampf mitmachen», sagt Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott der Zeitung.

Samstag, 19. Juni

Mehr ÖV-Pendler aus dem Zürcher Oberland: Der «Zürcher Oberländer» berichtet über die Auswirkungen des Agglomerationsprogramm der vierten Generation. Der Kanton Zürich hat seine Projekte, die er kürzlich zur Mitfinanzierung beim Bund eingereicht hat, öffentlich vorgestellt. Für das Zürcher Oberland, in dem knapp 150’000 Menschen wohnen und 70’000 Personen beschäftigt sind, wird mit einer Verkehrszunahme von 30 Prozent gerechnet. Rund die Hälfte dieses Wachstums soll mit dem ÖV abgedeckt werden. Die ÖV-Nachfrage soll insgesamt um über 85 Prozent wachsen, jene des motorisierten Individualverkehr um rund 20 Prozent. Im Zürcher Oberland sind Projekte im Umfang von 146 Millionen Franken vorgesehen, etwa für neue Velowege oder Bushöfe.

Erich Fehr zum CO2-Gesetz: Der Bieler Stadtpräsident (SP) und Kandidat für den Berner Regierungsrat erklärt im Interview mit der NZZ, warum das CO2-Gesetz in ländlichen Regionen wie dem Berner Oberland deutlich abgelehnt wurde. «Dort ist man schlicht auf ein Auto angewiesen. Es ergibt wenig Sinn, den Leuten zu sagen, sie sollten auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Abends fährt dort kein Bus mehr», so Fehr. Potenzial sehe er aber bei der Dekarbonisierung des Autoverkehrs. «In ländlichen Gebieten könnte man mit gezielten Fördermassnahmen für E-Mobilität viel erreichen», sagt Fehr. «Es ist keine Staatsaufgabe, in den Städten Ladestationen für E-Autos aufzustellen. Auf dem Land ergibt das vielleicht Sinn.»


Freitag, 18. Juni

Nationalrat für mehr ÖV: Die grosse Kammer hat gestern vier gleichlautende Motionen an den Bundesrat überwiesen, in denen eine Erhöhung des Anteils des öffentlichen Verkehr am Gesamtverkehr gefordert wird. Dieser Modalsplit stagniert in der Schweiz seit 14 Jahren. Der Bundesrat muss nun dem Parlament einen Massnahmenplan unterbreiten, mit dem er darlegt, wie der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr gesteigert werden kann. Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) begrüsste den Schritt in einer Mitteilung. Um die Klima- und Energieziele zu erreichen und den Rückgang wegen der Coronakrise zu kompensieren, sei es unabdingbar, dass der ÖV wieder an Marktanteilen gewinne. Am 25. Juni will der VöV eine Studie vorlegen, die aufzeigt, wie dieses Ziel erreicht werden könnte.

Neue Fahrzeugsteuer in Bern: Im Kanton Bern werden die Motorfahrzeugsteuern bisher nach dem Gewicht der Fahrzeuge berechnet. Nun hat der Grosse Rat einer Revision des Gesetzes zugestimmt. Künftig soll auch der CO2-Ausstoss bei der Berechnung eine Rolle spielen. So werden stark motorisierte Fahrzeuge teurer, während umweltfreundliche Autos weniger Abgaben entrichten müssen. Eine Ausnahme gibt es für das Gewerbe und die Landwirtschaft sowie für Besitzer von Oldtimern, die maximal 400 Franken pro Jahr zahlen müssen. Wie die «Berner Zeitung» schreibt, wäre allerdings noch ein Referendum denkbar. Die SVP stört sich daran, dass die Steuern nur neun Jahre nach einem Volksentscheid zum Thema wieder geändert werden. Damals hatten sich die Berner für eine deutliche Senkung der Motorfahrzeugsteuern ausgesprochen.


Donnerstag, 17. Juni

Kein Gratis-ÖV in Zürich: Der Zürcher Stadtrat taxiert die Initiative «Gratis-ÖV für Züri» der Juso als ungültig. Kostenloser ÖV sei nicht mit Bundesrecht vereinbar. Wie die Juso gestern mitteilten, verzichten sie auf einen Weiterzug des Entscheids und ziehen die Initiative zurück. Mit ein Grund: Die SP hat gestern zwei Vorstösse im Stadtzürcher Parlament eingereicht, mit denen sie einerseits ein günstigeres Jahresabo für die Stadtzone fordert. Es soll laut dem «Tages-Anzeiger» nur noch 365 statt aktuell 782 Franken kosten. Andererseits will die SP wissen, ob für Menschen mit tiefem Einkommen weitere Vergünstigungen möglich wären. Obwohl eine solche Vergünstigung die Tarifhoheit des kantonalen Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) tangieren würde, glaubt die SP an eine Lösung. Die FDP wiederum hat einen Vorstoss im Gemeinderat eingereicht, in dem sie einen Rahmenkredit von 300 Millionen Franken fordert, um das ÖV-Angebot in der Stadt Zürich attraktiver zu machen.

Rettet die Politik die Nachtzüge? Nach dem Nein zum CO2-Gesetz entfällt die Möglichkeit, dass die SBB die Defizite ihres angedachten und bestehenden Nachtzug-Netzes mit Geldern aus dem Klimafonds decken kann. Diese werden auf 30 Millionen Franken pro Jahr geschätzt (Mobimag berichtete). Nun könnte die nationale Politik zu Hilfe eilen, berichten die Tamedia-Zeitungen. Die Grünen haben etwa eine Motion im Parlament eingereicht, die fordert, dass der Bund das Defizit des Nachtzug-Verkehrs übernimmt. Der Nationalrat hat zudem gestern ein Postulat angenommen, das Abklärungen dazu verlangt, wie das Nachtzugangebot weiter entwickelt werden könnte. Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) sagte in der Debatte, es gehe auch darum, ein Zeichen zu setzen, «dass jetzt nicht alles gestoppt wird».


Mittwoch, 16. Juni

Parlament will weitere Hilfsgelder: Der Bund soll den öffentlichen Verkehr wegen der Coronakrise auch dieses Jahr unterstützen. Wie das «Bieler Tagblatt» schreibt, hat nach dem Ständerat auch der Nationalrat eine Motion seiner Verkehrskommission angenommen, die gesetzliche Grundlagen fordert, um den Ortsverkehr und den touristischen Verkehr wie schon im vergangenen Jahr finanziell unterstützen zu können. Damit stellt sich das Parlament gegen den Willen des Bundesrates, so die Zeitung.

Gutachten entlastet Kanton Luzern: Im Streit um zu viel bezogene Subventionen der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) setzt ein Rechtsgutachten der Aufsichts- und Kontrollkommission des Luzerner Kantonsrats (AKK) die VBL unter Druck. Das schreibt die «Luzerner Zeitung». Die kantonalen Gremien hätten ihre Aufsichtspflicht gut wahrgenommen, heisst es im Bericht. Damit widerspricht er der Darstellung der VBL, wonach nicht nur diese selbst Fehler gemacht haben. Allerdings heisst es im Gutachten auch, der Verkehrsverbund Luzern (VVL) und das Bundesamt für Verkehr (BAV), die beiden Subventionsgeber, hätten gegebenenfalls mehr Druck auf die VBL ausüben können. Zurzeit nehme aber der VVL seine Verhandlungs- und Aufsichtspflichten gut wahr.


Dienstag, 15. Juni

Zürich setzt auf erneuerbare Energien: Nach dem Nein zum CO2-Gesetz auf nationaler Ebene kritisiert der Zürcher Regierungsrat und Baudirektor Martin Neukom (Grüne) die Vorlage: Sie habe zu viele Angriffspunkte gehabt. Auf die Lenkungsabgabe bei den Treibstoffen im Auto- und Flugverkehr «hätte man besser verzichtet», so Neukom zum «Tages-Anzeiger». Wegen 30 Franken auf einem Mallorca-Flug wäre nicht weniger geflogen worden. Voraussichtlich im November kommt im Kanton Zürich das kantonale Energiegesetz zur Abstimmung, mit dem etwa im Wohnungsbau saubere Heizungen gefördert werden. Vorwärts machen will auch die Stadt Zürich, wie der zuständige Stadtrat Andreas Hauri (GLP) der Zeitung sagt. So stehe dem Ausbau der Fernwärme nichts im Weg, und der öffentliche Verkehr soll bis 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Der Kanton Zürich hatte das CO2-Gesetz mit 55,4 Prozent Ja-Stimmen angenommen, die Stadt Zürich mit 72,3 Prozent.

Erhält Stadler eine neue Chance? Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben Ärger mit einem Rahmenvertrag mit Bombardier zur Beschaffung von 300 elektrischen Triebzügen, der 2016 unterzeichnet wurde. Wie das «St. Galler Tagblatt» berichtet, soll die ÖBB nun eine neue Ausschreibung für die Beschaffung von bis zu 540 elektrischen Triebzügen gestartet haben. Der Rahmenvertrag soll eine Laufzeit von zehn Jahren haben und eine Option für die Wartung enthalten. Als Interessent gilt neben Stadler auch Siemens. Hintergrund der Ausschreibung seien anhaltende Verzögerungen der Ablieferung der bei Bombardier bestellten Fahrzeuge. 46 Züge des Typs Talent haben noch immer keine Zulassung der Europäischen Eisenbahnagentur erhalten. Ein ÖBB-Sprecher sagt der Zeitung, diese seien zurück beim Hersteller. Es liege auf der Hand, dass die ÖBB aus dem Bombardier-Rahmenvertrag keine weiteren Züge bestellen werde.


Montag, 14. Juni

Entwicklungsstopp in Salina Raurica? Die Stimmberechtigten des Kanton Basel-Landschaft haben sich am Sonntag gegen die Verlängerung des Tram 14 ins Pratteler Entwicklungsgebiet Salina Raurica ausgesprochen. Auf dem grössten Entwicklungsgebiet des Kantons sollen Wohnungen und Büroflächen entstehen. Selbst die betroffene Gemeinde Pratteln hat sich mit 65,1 Prozent Nein gegen das Tramprojekt ausgesprochen. Denise Stöckli von der Aktionsgruppe Aapacke Pratteln sagt der «bz Basel», das sei kein Votum gegen das Tram, sondern der Auftrag, das Gebiet grün zu erhalten. «Es ist schlicht nicht notwendig, Salina Raurica zu überbauen», sagt sie. Politiker dürften über solche «Riesenprojekte» nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden. Der Baselbieter Baudirektor Isaac Reeber (Grüne) hingegen spricht von einer verpassten Chance und einer «allgemeinen Entwicklungsskepsis». Der Kanton brauche Entwicklung, um den Wohlstand und die Lebensqualität zu erhalten.

Wolff verspricht Velo-Ausbau: Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung hat am Sonntag mit 74,1 Prozent Ja gesagt zum knapp 28 Millionen Franken schweren Umbau des ursprünglich als Stadttunnel gedachten Tunnelstücks unter dem Zürcher Hauptbahnhof zu einem Velotunnel zwischen den Kreisen 4 und 5. Zudem wird eine Velostation mit rund 800 Abstellplätzen und einem direkten Zugang zur Bahnhofpassage Sihlquai gebaut. Der zuständige Stadtrat Richard Wolff (AL) lässt sich im «Tages-Anzeiger» damit zitieren, der Entscheid sei eine Zäsur: «Weg von einer Stadt, die für Autos gebaut wurde, hin zu einer Stadt, in der die nachhaltige Mobilität im Zentrum steht.» Die Stadt werde nun weiter vorwärtsmachen beim Ausbau der Velo-Vorzugsrouten.

Abfuhr für Tempo 30: Gleich in mehreren Schweizer Gemeinden haben die Stimmberechtigten gestern Vorlagen zur Förderung von Tempo 30 abgelehnt. In Gelterkinden BL sprachen sich knapp 60 Prozent gegen flächendeckendes Tempo 30 auf Quartierstrassen aus. Im zürcherischen Dübendorf haben 59,4 Prozent eine Vorlage für Tempo 30 in den Quartieren abgelehnt – zum dritten Mal. In der Berner Gemeinde Rüti bei Büren wurde eine Vorlage für Tempo 30 auf Quartierstrassen ebenfalls verworfen, genauso wie der Plan, den Dorfplatz der Gemeinde Steinen SZ mit einer Tempo-30-Zone aufzuwerten. Eine knappe Mehrheit für eine punktuelle Tempo-30-Zone im Dorfzentrum gab es hingegen im bernerischen Gerolfingen.


Sonntag, 13. Juni

SBB-Chef kündigt neue Preismodelle an: Laut SBB-Chef Vincent Ducrot hat die Zahl der GA durch die Coronakrise um etwa 20 Prozent abgenommen. Zu neuen Angeboten etwa für Homeoffice-Pendler sagt er, der Markt werde sich «sicherlich weiterentwickeln und in Zukunft werden wir andere Preismodelle testen, die auch Preise für Menschen beinhalten, die weniger reisen». Es sei aber noch zu früh, um Details zu nennen, sagt er im Interview mit der «Sonntagszeitung». Zum künftigen Nachtzug-Angebot sagt Ducrot, derzeit werde mit der SNCF, der Deutschen Bahn, der ÖBB und Trenitalia ein Angebot entwickelt. Bis 2025 strebe die SBB zehn Routen und 25 Nachtzug-Ziele an. Aber: «Die Nachtzüge werden nie profitabel sein». Die SBB reagiere mit den Nachtzügen auf eine Nachfrage, die heute in der Luft liege. Wie Ducrot weiter sagt, sei die SBB bei der Infrastruktur in einigen Bereichen ins Hintertreffen geraten, etwa bei der Gleiserneuerung. Die Bahn sei gezwungen gewesen, Prioritäten zu setzen.

Intransparente Ladegebühren: Wer sein Elektroauto an einer der fast 9’000 öffentlichen zugänglichen Ladesäulen aufladen will, weiss im Voraus oft nicht, wie viel das kostet. Nun schaltet sich Preisüberwacher Stefan Meierhans ein: «Hier muss unbedingt Preistransparenz geschaffen werden», sagt er der «NZZ am Sonntag». Grundsätzlich gelte zwar eine Verordnung, die vorschreibt, dass Autobesitzer vor dem Ladevorgang über den Preis informiert werden müssen. Das ist laut Meierhans aber häufig nicht der Fall. Das Problem liege am sogenannten Roaming, also der Möglichkeit, auch bei Anbietern zu laden, mit denen Elektroauto-Inhaber kein eigenes Vertragsverhältnis haben. Krispin Romang, Geschäftsführerin des Verbands Swiss eMobility sagt der Zeitung, tatsächlich gebe es bei der Preistransparenz «Luft nach oben». Die Situation sei für Nutzer wie Anbieter noch zu komplex. Die Branche arbeite aber an Lösungen, etwa an einem SMS mit Preisinformationen, das Nutzer vor dem Ladevorgang erhalten.

Run auf Bootsplätze: Seit dem Ausbruch der Coronakrise wollen so viele Schweizer ein Motorboot fahren wie noch nie. Das berichtet der «Sonntagsblick». Auf der Plattform Boot24 hätten sich die Verkäufe seit 2020 verdoppelt. Gemäss dem Bundesamt für Statistik habe die Zahl der registrierten Motorboote in den vergangenen zwanzig Jahren um sieben Prozent zugenommen. Viele seien seit Beginn der Pandemie dazugekommen, wie sich etwa im Kanton Zürich zeige, wo letztes Jahr vor allem die Zahl der Elektromotorboote gestiegen sei. Die Kehrseite der Medaille sind hohe Preise für Bootsanlegestellen. Teils müssen Interessenten bis zu zwanzig Jahre auf einen Platz warten. Auf dem Zürichsee kann ein Platz für ein acht Meter langes Motorboot bis zu 12’000 Franken pro Jahr kosten.

Samstag, 12. Juni

SOB testet automatisierte Züge: Die Südostbahn (SOB) testet zurzeit auf der Strecke zwischen Herisau und Lichtensteig automatisierte Züge. Die Tests finden auf der Stufe 2 von 4 statt. Dabei handelt es sich um einen halbautomatischen Zugbetrieb mit Lokführer. Die Fahrt wird vom Start bis zum nächsten Halt automatisch durchgeführt, aber der Lokführer löst den Start aus, ist für die Steuerung zuständig und kann bei Bedarf sofort übernehmen. Ein Nutzen davon könne sein, dass ein Zug eine Haltestelle sehr präzise ansteuern könne, sagt SOB-CEO Thomas Küchler dem «St. Galler Tagblatt». Die Stufe 4, also vollautomatische, führerlose Züge, liege hingegen noch «in weiter Ferne». Er gehe davon aus, dass die SOB im Jahr 2040 weitgehend automatisiert unterwegs sein werde. Eine Lösung für diese Stufe muss laut dem Bundesamt für Verkehr auf europäischer Ebene entwickelt werden.

Basel reicht Agglomerationsprogramm ein: Die Region Basel hat beim Bund ihre Wunschliste für das Agglomerationsprogramm der vierten Generation eingereicht. Verkehrsprojekte in der Höhe von rund 1,2 Milliarden Franken hat die Region mit Priorität «A» eingestuft. Sie sollen zwischen 2024 und 2028 realisiert werden. Allerdings bezahlt der Bund jeweils nur 30 bis 50 Prozent der Kosten. Ein Schwerpunkt der Basler Wunschliste ist der Allschwiler Bachgraben, wie die «bz basel» berichtet. Der Bau eines Zubringers von der Autobahn A3 an der Grenze zu Frankreich an den Bachgraben kostet 345 Millionen Franken. Zudem soll für rund 12 Millionen Franken eine Velovorzugsroute vom Bahnhof Basel SBB in dieses Gebiet führen. Ebenfalls einen grossen Teil machen geplante Verlängerungsprojekte von Trams aus, etwa nach Pratteln oder Weil am Rhein.
Hintergründe zu den Forderungen des Kanton Zürich beim Agglomerationsprogramm gibt es hier


Freitag, 11. Juni

BLS-Züge ohne Klimaanlagen: In einem grossen Teil der Flotte der Nina-Züge der Berner Bahn BLS sind die Klimaanlagen defekt. 27 Kompositionen können vorläufig nicht gekühlt werden. Das berichtet die «Berner Zeitung». Die Reparatur dauere Wochen oder Monate. Diesen Sommer müssen sich Pendler im Raum Bern deshalb auf höhere Temperaturen einstellen. Grund für den Ausfall sind Probleme bei der Stromzufuhr. Offenbar fehlen Ersatzteile, wie die Zeitung schreibt. Immerhin: Die Lüftung in den Zügen funktioniert weiterhin. So kann laut der BLS Frischluft in die Züge gelangen.

Bernmobil kauft neue Elektrobusse: Bernmobil hat gestern der Firma Irizar e-mobility den Zuschlag für die Lieferung von 14 Batterie-Gelenkbussen plus Optionen erteilt. Diese Fahrzeuge werden ab Anfang 2023 auf den Linien 19 und 21 eingesetzt und senken den CO2-Ausstoss um weitere 1’200 Tonnen pro Jahr. Gleichzeitig hat Bernmobil der Firma Siemens den Zuschlag für die Schnellladestationen und die Ladeinfrastruktur in der Garage erteilt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Buslinien 19 und 21 sollen ab Anfang 2023 elektrifiziert werden. Irizar e-mobility vertreten durch Ferrostaal Schweiz AG hat den Zuschlag für die Lieferung von 14 Elektro-Gelenkbussen plus Optionen erhalten.


Donnerstag, 10. Juni

Ärger um Basler Hafenbahnhof: Das Bundesamt für Verkehr (BAV) kritisiert den Basler Regierungsrat für dessen Ideen für einen Neubau der Hafenbahn. Die Regierung des Kanton Basel-Stadt plant, die Rangiergleise entlang des Hafenbecken 2 am Südquai zu verlegen, nachdem sich die bisherigen Pläne als zu komplex erwiesen. Der Neubau ist nötig, um die Stadterweiterung zu ermöglichen. Wie die «bz Basel» berichtet, hat Basel die Rechnung allerdings ohne das BAV gemacht. Dieses hält nichts von einem Hafenbahnhof Südquai. Der Vorschlag sei weit weniger leistungsfähig und effizient im Vergleich zur bisherigen Planung, die Attraktivität der Transportkette Rheinschiff-Bahn werde massiv verschlechtert, schreibt das BAV. Der Bund wirft den Basler Behörden zudem vor, sich nicht an den vereinbarten Planungsprozess zu halten.

Bahn kämpft mit Klima um Kunden: Eine neue Studie des Beratungsunternehmen Infras zeigt auf, wie viele Treibhausgas-Emissionen verschiedene Verkehrsträger auf fünf ausgewählten Verbindungen nach Frankreich verursachen. Das Büro hat für die Studie im Auftrag von TGV Lyria auch die vor- und nachgelagerten Prozesse wie den Bau der Infrastruktur für die Bahn oder die Stromerzeugung für Elektroautos einberechnet. Über die Studie berichten die «Handelszeitung» und CH Media. Die Fahrt mit dem Elektroauto von Genf nach Paris sorgt demnach für 8- bis 12-mal mehr Emissionen als jene mit dem Zug, jene mit dem konventionellen Auto für 18- bis 28-mal mehr und der Flug für 19- bis 28-mal mehr CO2-Äquivalente.

Kommt das Tram in St. Gallen doch? Der Traum vom Tram in der Stadt St. Gallen ist nicht ausgeträumt. Wie das «St. Galler Tagblatt» berichtet, ist das Tram im Agglomerationsprogramm der vierten Generation, das der Kanton St. Gallen kürzlich beim Bund eingereicht hat, wieder enthalten. Baubeginn wäre demnach 2040, die Inbetriebnahme 2045. Der zuständige St. Galler Stadtrat Markus Buschor sagt der Zeitung, bereits 2017 seien die Stadt und der Kanton zur Übereinkunft gelangt, die Tram-Pläne nicht definitiv zu begraben. Man habe sie lediglich zu den Pendenzen gelegt. Zu jenem Zeitpunkt hätten die Nachteile überwogen. In den nächsten 20 bis 25 Jahren reiche das Bussystem aus, danach könnte ein Tram «durchaus interessant» sein. Allzu hohe Realisierungschancen rechnet St. Gallen sich nicht aus: Das Projekt ist mit der Priorität «C» eingegeben worden und gilt damit eher als Vision denn als dringender Wunsch.


Mittwoch, 9. Juni

Logistiker gegen Cargo Sous Terrain: Nils Planzer, der Chef von Planzer und damit der grössten privaten Schweizer Transportfirma, kritisiert die geplante unterirdische Güterbahn Cargo Sous Terrain (CST). Planzer sei anfänglich beim Projekt dabei gewesen und habe es mitfinanziert, sagt er der NZZ. Man habe dann aber immer mehr aufs Tempo gedrückt und die Pläne möglichst schnell realisieren wollen. «Bei diesen konkreten Plänen haben wir gemerkt, dass es völlig überrissen wäre, zum heutigen Zeitpunkt eine so umfassende zusätzliche Infrastruktur zu bauen. Deshalb haben wir uns zurückgezogen». Er bezweifle, dass das Projekt realistisch und machbar sei. Es löse die heutigen Verkehrsprobleme nicht. Anstatt ein unterirdisches Transportnetz zu schaffen, sollten bestehende Infrastrukturen besser ausgelastet werden, so Planzer – etwa mit Mobility Pricing oder der intelligenten Nutzung digitaler Daten.

Bund gegen laute Elektroautos: Ab dem 1. Juli müssen Elektroautos künstlich Geräusche erzeugen, damit sie von Fussgängern und Velofahrern wahrgenommen werden. Vorschrift ist das bei Geschwindigkeiten bis zu 20 Kilometern pro Stunde, weil danach die Abrollgeräusche lauter werden. Die akustischen Warnsignale dürfen von den Herstellern auch bei höheren Geschwindigkeiten installiert werden. Der maximal erlaubte Pegel liegt bei 75 Dezibel. Das sorgt für breite Kritik, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. Die zuständige Behörde, das Bundesamt für Strassen (Astra), teilt mit, sie könne die Regel bei Geschwindigkeiten bis zu 20 Kilometern pro Stunde nachvollziehen. Alles darüber hinaus lehne das Astra aber ab. Es habe sich in der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen vergeblich gegen die neue Regel ausgesprochen, sei aber «weiterhin aktiv, diesen Entscheid rückgängig zu machen.»


Dienstag, 8. Juni

Halbstundentakt kommt später: Der Halbstundentakt auf der Strecke Luzern-Bern, der ursprünglich für 2025 geplant war, wurde 2018 erstmals nach hinten verschoben und sollte 2030 eingeführt werden. Auch daraus wird nichts, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt. In der Fragestunde des Bundesrates habe Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) auf eine entsprechende Frage von Grünen-Nationalrat Michael Töngi gesagt, der Halbstundentakt könne erst 2033 eingeführt werden. Grund seien etwa Verzögerungen bei den Ausbauten der Bahnhöfe Bern und Zofingen. Töngi will nun mit anderen Zentralschweizer Parlamentariern Druck machen. Schon 2018 sei nämlich vom Bund versprochen worden, eine frühere Inbetriebnahme zu prüfen. Das sei nicht geschehen.

Neuer Kantonsbahnhof in Altdorf: Ab dem 13. Juni halten die ersten Züge am neuen Kantonsbahnhof Altdorf. Wie der Kanton Uri in einer Mitteilung schreibt, halten ab dann wieder alle Züge der S2 von und nach Zug und Erstfeld wieder in Altdorf. Zudem halten mit dem «Treno Gottardo» der SOB neu Interregio-Züge im Urner Hauptort. Diese fahren von Basel und Zürich über die Gotthard-Bergstrecke nach Locarno und verkehren stündlich. Versuchsweise wird zudem ein Frühzug um 6.18 Uhr nach Erstfeld und Göschenen mit Anschluss nach Andermatt eingeführt. Auch der Bushof nimmt seinen Betrieb auf. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember werden auch Intercity-Züge in Altdorf halten: Alle zwei Stunden soll der Intercity 2 von Zürich ins Tessin und umgekehrt den neuen Bahnhof bedienen.

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