Jetzt greift Volvo mit einem Auto-Abo in den Markt ein – welche Anbieter sind die günstigsten? (Abo)

Volvo gehört jetzt auch zu den Abo-Anbietern. Bild: Storiès / Unsplash

Volvo bietet in der Schweiz jetzt auch ein eigenes Abo-Modell an – und folgt damit BMW, Mini und Toyota. Das Geschäft gilt als grosses Wachstumsfeld. In den vergangenen Monaten sind immer mehr Anbieter in die Schweiz vorgestossen. Die Preisunterschiede sind teilweise beträchtlich.

von Stefan Ehrbar
30. Mai 2022


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Den Volvo XC 40 gibt es in seiner Plug-In-Hybrid-Version T4 Inscription Expression als Neuwagen ab 55’000 Franken. Wer ihn nur für maximal zwei Jahre fahren will, kann seit neuestem aber auch die Option des Abos wählen – und bezahlt 792 Franken pro Monat. Darin inbegriffen sind die Versicherung, der Unterhalt, Reifenwechsel, Autosteuern und 1500 Kilometer pro Monat. Nur Treibstoff und Strom muss selbst bezahlt werden. 

Möglich ist das dank «Hyra», dem kürzlich lancierten Auto-Abo von Volvo in der Schweiz. Zur Auswahl stehen Plug-In-Hybrid-Modelle, die bei teilnehmenden Volvo-Garagen abgeholt werden können. Die Mietdauer bewegt sich zwischen einem und 24 Monaten, wobei längere Laufzeiten günstiger sind.


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«Hyra» ist das jüngste Auto-Abo-Modell, das hierzulande lanciert wurde. Es gehört zu den wenigen, die von den Autoherstellern selbst betrieben und vermarktet werden. Auch BMW und Mini führen hierzulande ein solches Auto-Abo-Modell, welches allerdings vom Partner ViveLaCar operativ verantwortet wird. Auch Toyota ist mit dem Produkt «Toyota Rent» in diesem Markt aktiv, daneben bieten drei Mercedes-Benz-Center mit Standorten in Steinhausen, Frick, Pratteln, Basel und Oberwil ein Abo-Modell an. Den grössten Marktanteil dürften aber Abo-Anbieter wie Carvolution auf sich vereinen.

Der Abo-Markt lässt sich grob wie folgt aufteilen:

Gemäss eigenen Angaben dominiert Carvolution den Markt mit einem Anteil von bis zu 85 Prozent. Das dürfte mittlerweile laut Beobachtern zu hoch gegriffen sein – aber Carvolution, in das auch die Mobiliar und der Venture-Capital-Geber Redalpine investiert haben, ist unbestritten die Nummer 1, wohl gefolgt von Clyde, Carify und Upto (zu den Mobimag-Interviews mit Carvolution-Co-Gründerin Léa Miggiano und Carify-Mitgründer Sergio Studer).

Nicht alle Abo-Modelle sind vergleichbar: So erhalten die Kunden der meisten unabhängigen Abo-Anbieter das Auto vom Anbieter selbst, welcher die Fahrzeuge auch einkauft. Bei Carify hingegen, das eher einem Fintech-Unternehmen als einem «klassischen» Abo-Anbieter entspricht, wird das Auto bei einer lokalen Garage gemietet. Die Angebote der Autovermieter wiederum sind meist teurer, haben aber oft deutlich höhere Kilometer-Freigrenzen. 


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Etliche Anbieter wie ViveLaCar, Volvo oder Arval für Privatkunden sind erst in den letzten Monaten auf den Markt gekommen. Das liegt auch daran, dass dem Markt der Abos ein grosses Wachstumspotenzial attestiert wird. Laut dem Auto Gewerbe Verband Schweiz könnten Autos im Abo bis 2030 einen Anteil von bis zu 40 Prozent am Neuwagenmarkt erobern. Das liegt auch daran, dass vielen jüngeren Autofahrern der Besitz des eigenen Autos nicht mehr so wichtig ist – und gleichzeitig Leasing noch immer verpönt ist. Bis zu einem gewissen Grad ist das Auto-Abo nichts anderes als eine Marketing-Erfindung und Neuetikettierung des Full-Service-Leasing.

Dass sich langfristig so viele Anbieter halten dürften wie jetzt um Kunden buhlen, davon gehen Beobachter nicht aus. Bereits gibt es erste Anzeichen für eine Konsolidierung: So hat etwa die SBB ihr Mobilitäts-Angebot «Green Class» an Carvolution verkauft. 

Abos funktionieren in aller Regel so, dass Kundinnen und Kunden ihr Modell, eine Kilometer-Freigrenze und die Laufzeit ihres Vertrags wählen können. Danach erhalten Sie meistens einen Neuwagen oder ein neuwertiges Fahrzeug ausgeliefert. Die Service- und Versicherungskosten werden von den Anbietern genauso wie die Autosteuern und die Immatrikulierung übernommen, die Kunden müssen lediglich das Tanken und den Strom selbst bezahlen. Die meisten Anbieter liefern die Autos mittlerweile mit Nummernschildern des Wohnkantons aus.

Für Privatkunden lohnt es sich aber auf jeden Fall, die Angebote zu vergleichen. Das zeigt ein Anfang Mai durchgeführter Vergleich von Mobimag anhand dreier Fahrzeuge (gültig für den Kanton Zürich).


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