Angriff in Zürcher Tram und in SBB-Zug: Polizei gerät in Erklärungsnot – das Bahnpersonal fordert härteres Durchgreifen der Justiz

Die Gewalt im öffentlichen Verkehr nimmt zu (Symbolbild). Bild: EVGENIY KONEV/Unsplash

Die Gewalt im öffentlichen Verkehr nimmt zu. Zwei Fälle sorgen aktuell für Schlagzeilen. Nun baut einer der grössten Betriebe des öffentlichen Verkehrs einen eigenen Sicherheitsdienst auf – und die Zürcher Stadtpolizei muss erklären, warum sie bei einem Angriff in einem Tram nicht ausrückte und auf Hilfe verzichtete.

Stefan Ehrbar,
22. September 2025

Wie sicher ist der öffentliche Verkehr? Zwei Vorfälle befeuern diese Diskussion. Vor zwei Wochen griff ein 21-jähriger Schweizer in einem Zug von Luzern nach Basel einen Kundenbegleiter der SBB an. «Er hat brutal auf seinen Kopf eingeschlagen», sagte eine Augenzeugin zu «20 Minuten»: «Überall war Blut». Passagiere sprangen dem Opfer bei. Der Täter konnte fliehen, wurde aber vor gut einer Woche verhaftet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag vor einer Woche dann schlug ein 28-jähriger Syrer einer Frau in einem Tram in Zürich unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Sie verlor ihr Bewusstsein. «I will kill you, bitch!», drohte der Mann laut Medienberichten. Zwei Mitreisende konnten den Täter überwältigen. Der Fall machte Schlagzeilen, weil die alarmierte Stadtpolizei Zürich nicht ausrückte. Der Täter wurde am letzten Montag verhaftet.

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